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Freude am Apportieren – mit Dummytraining von Hund und Freizeit


Das Dummytraining von Hunden

Dummytraining Hunde

Viele von uns haben sich sicher schon einmal die Frage gestellt, wie das Leben ohne einen vierbeinigen Begleiter wäre. Sie beruhigen uns, wenn wir einen schlechten Tag hatten, und zaubern immer wieder aufs Neue ein Lächeln in unser Gesicht. Auch wenn der eigene Hund für viele Besitzer das Leben schöner macht, kann es dennoch vorkommen, dass ein Hund alles und jeden anspringt, aggressiv auf andere Hunde reagiert oder nicht alleine bleiben kann. Als Besitzer muss man sich bewusst sein, dass ein Hund in seinen Augen zunächst nie etwas falsch macht. Deshalb muss man ihm selbst vermitteln, was richtig ist. Statt einen Hund für das Fehlverhalten zu bestrafen, ist es wichtiger, diesen durch ein geeignetes Training zu schulen bzw. zu fordern.

Hunderassen wie Retriever verlangen vom Besitzer besonders gefordert zu werden und abwechslungsreiche Trainingseinheiten zu bekommen. Für eine artgerechte Haltung eignet sich das sehr beliebte Dummytraining.

Aber was ist das Dummytraining überhaupt genau?

Dummytraining von HundenDiese besondere Art, Hunde zu fordern, wurde ursprünglich in England zur Vorbereitung und dem Training für die Wildjagd eingesetzt. So half der Hund, das erlegte oder verletzte Tier schnell zu finden und dem Jäger zurückzubringen. Heute wird es immer häufiger genutzt, um Haushunde wie den beliebten Familienhund Golden Retriever artgerecht zu fordern. Diese Rassen verlangen vom Besitzer nämlich weitaus mehr, als einen Ball hin und her zu werfen. Das Dummytraining besteht dabei generell aus den drei Arten Markieren, Suchen und Einweisen. Möchten Sie Ihren Hund Spaß und Beschäftigung vermitteln, bietet diese Trainingseinheit eine gute Möglichkeit.



 

Herausforderungen beim Dummytraining mit dem Hund

Dummytraining von HundenZu Beginn muss der Besitzer dem Hund zunächst klar machen, dass es sich lohnt, den Dummy zurückzubringen. Hierfür gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist es, den Hund für das Zurückbringen des Dummys mit einem „Leckerli“ zu belohnen. Dies sollte jedoch nur zu Beginn erfolgen, um den Hund ein grundsätzliches Interesse und Verständnis für dieses Training zu vermitteln. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dem Hund bewusst zu machen, dass das Spiel erst weiter geht, wenn das Dummy zurückgebracht worden ist. Wichtig ist es in beiden Fällen, dass der Hund mit einem Menschen zusammenarbeitet und ihm Lob und Bewunderung auszusprechen.




Aber was bedeutet überhaupt Apportieren?

Apportieren bedeutet übersetzt „herbeibringen“ und im Bereich von Dummytraining wird darunter auf Signal loslaufen, zurückbringen und das Ablegen in einer bestimmten Handposition verstanden.

Die Grundpfeiler des Dummytrainings

Markieren

Bei dieser ersten Trainingseinheit wird der Dummy möglichst weit geworfen. Im Unterschied zum bloßen Ballwerfen wird der Dummy jedoch bewusst in unübersichtliches Gelände geworfen. Ziel ist, dass sich der Hund die Flugbahn des Dummys merkt bzw. „markiert“ und diesen erst nach einem Signal des Menschen zurückholt. Bei dieser Übung ist Spürsinn des Hundes gefragt, denn er muss die ungefähre Entfernung zur Fallstelle einschätzen können.

Suchen

Dieses Training baut auf das Markieren auf. Sollte der Hund das Ziel des Dummys nicht eindeutig identifizieren können, muss er das umliegende Zielgebiet systematisch absuchen. Bei dieser Aufgabe wird besonders viel Wert auf die Nasenleitung des Hundes gelegt.

Einweisen

Die dritte Möglichkeit des Dummytrainings kommt dann zum Einsatz, wenn sich weder Markieren noch Suchen als erfolgreich erwiesen haben. Hierbei unterstützt der Trainer oder Hundebesitzer den Hund bei der Suche. Durch Handzeichen, Pfeife und Stimme wird versucht, den Hund in die richtige Richtung zu lenken. Dieses Training eignet sich besonders gut, Vertrauen in die Führungsqualität des Menschen aufzubauen.

Dummys in verschiedenen Ausführungen

Dummytraining von HundenDummys, welche für den Hund beim Training die Beute simulieren sollen, sind heute in vielen verschiedenen Ausführungen, Farben, Größen und für verschiedene Zwecke erhältlich. So gibt es luftgefüllte und leichte Dummys, welche für das Training in seichtem Wasser besonders gut geeignet sind. Außerdem gibt es Dummys, welche mit Kunstfell überzogen sind oder ein echtes Tier widerspiegeln und dadurch die Beute besonders gut simulieren.

Die Vorteile vom Dummytraining

Auf den ersten Blick mag es so klingen, als würde das Dummytraining viel Arbeit und Zeit kosten, dass sich das Training mit dem Hund für beide Seiten auszahlt, belegt jedoch die folgende Aufzählung:
  • zusätzliche Bewegung für den Hund
  • steigert die Selbstständigkeit des Hundes
  • Förderung der Konzentration und Ausdauer
  • Festigung des Verhältnisses zwischen Hund und Besitzer
  • viele verschiedene Variationen sorgen für Abwechslung
  • steigert die Gehorsamkeit bei Ablenkungen

Tipps für das Dummytraining mit dem Hund

Ab wann trainiert werden sollte:

Prinzipiell kann mit dem Training jederzeit begonnen werden. Am besten eignet es sich natürlich, so früh wie möglich zu beginnen. Am Anfang empfiehlt es sich, spielerisch und ungestört in den eigenen vier Wänden zu üben. Schrittweise kann dabei der Schwierigkeitsgrad über den Garten hinweg stetig ausgebaut werden.

Wie häufig trainiert werden sollte:

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten und hängt von der Rasse des Hundes ab. Jedoch gilt generell: lieber 5x am Tag 5 Minuten als 1 x am Tag und 30 Minuten. Beobachten Sie den Hund nach Anzeichen von Über- bzw. Unterforderung.

Worauf beim Training besonders geachtet werden sollte:

Dummytraining von HundenDer Hund darf das Dummy nicht sorglos vor die Füße des Halters fallen lassen. Stattdessen sollte der Trainer den Hund zu beginn des Trainings möglichst nah heranlocken und es schnell mit der Hand auffangen. Nach und nach wird der Hund verstehen, das Dummy nur in die Hand abzugeben.

Wenn im sechsten Lebensmonat Probleme beim Trainieren auftreten, kann dies am Zahnwechsel liegen. In diesem Fall sollte das Apportiertraining kurzzeitig ausgesetzt werden. Das Dummy kann für den Hund unagenehm sein.
Damit der Hund Worte bzw. Befehle auch eindeutig zuordnen kann, dürfen diese auch nicht vom Besitzer mehrdeutig verwendet werden. So darf beispielsweise „Aus“ nur in Verbindung mit „den Gegenstand aus dem Maul lassen“ und nicht mit „Hör auf zu bellen“ verwendet werden.


Probleme beim Training

Hund kommt ohne Dummy zurück:

Ursache hierfür kann sein, dass der Hund verwirrt ist und noch nicht weiß, was erwartet wird. Abhilfe: Gemeinsam mit dem Hund zum Dummy gehen und das Spiel erneut beginnen.

Wie häufig trainiert werden sollte:

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten und hängt von der Rasse des Hundes ab. Jedoch gilt generell: lieber 5x am Tag 5 Minuten als 1 x am Tag und 30 Minuten. Beobachten Sie den Hund nach Anzeichen von Über- bzw. Unterforderung.

Hund lässt das Dummy wieder fallen:

Auch hier kann es sein, dass der Hund noch nicht weiß, was von ihm gewünscht ist oder er hat sich von etwas ablenken lassen. Bei Jungtieren oder einem neu aufgenommenen Training ggf. einen ruhigeren Ort zum Üben suchen.

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