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Wie viel Hundefutter braucht ein Hund?

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Die Auswahl an Hundefutter ist sehr groß. Jeder Hundehalter möchte seinem Vierbeiner eine artgerechte Ernährung mit dem besten Hundefutter ermöglichen. Doch welches Hundefutter ist für Ihren Liebling das Richtige und wie viel Futter benötigt er? Welche Nährstoffe sind in welcher Lebensphase besonders wichtig?

Hund frisst Hundefutter

Jeder Hund ist wie der Mensch ein Individuum und somit gibt es keine Faustregel für die optimale Dosierung des Hundefutters, denn die richtige Futtermenge hängt von diversen Faktoren ab. Dennoch gibt es für erwachsene Hunde eine Formel, mit welcher man einen Richtwert für die passende Menge des Futters bestimmen kann:

2 – 3 % des Körpergewichts eines Hundes = Gesamtfuttermenge pro Tag

Der Richtwert ist für Hundehalter, die ihrem Liebling hochwertiges Trockenfutter füttern. Nassfutter hingegen enthält aufgrund von beinhaltetem Fleisch und Gemüse einen hohen Wassergehalt. Hier darf es für den Vierbeiner auch einmal etwas mehr Futter als die errechnete Gesamtmenge sein. Der Nachteil hierbei ist, dass Nassfutter nicht so gut sättigt und es ist auch nicht so lange haltbar ist.

Hier liegt das Trockenfutter klar im Vorteil, es ist einfach zu rationieren und sättigt schnell. Grundsätzlich unterscheidet man beim Trockenfutter zwischen zwei Arten: Trockenfutter mit Getreide, welches z. B. auch Reis beinhaltet, oder getreidefreies Hundefutter, welches anstatt Getreide Kartoffeln beinhaltet. Die verschiedenen Sorten des Trockenfutters sind direkt an die unterschiedlichen Lebensabschnitte Ihres Hundes angepasst.


Welche Hauptfaktoren spielen für den Nährstoff- und Energiebedarf eines Hundes eine Rolle?

Alter

Wenn es um die tägliche Futtermenge geht, spielt besonders das Alter des Hundes eine große Rolle. Denn ein Welpe benötigt viel mehr Energie und somit andere Inhalts- und Nährstoffe als ein ausgewachsener Hund.

Welpen befinden sich im Wachstum und das kostet sehr viel Energie und Kraft. Deshalb sollten Welpen ca. 6 % ihres Körpergewichtes an Hundefutter bekommen. Es ist darauf zu achten, dass das Hundefutter nicht zu viel künstliche Nährstoffe beinhaltet. Denn diese sorgen im schlimmsten Fall für unkontrollierte Verwachsungen im Skelett und dies kann langfristige gesundheitliche Probleme verursachen.

Rottweiler Welpen am Zaun

Bei ausgewachsenen Hunden ist darauf zu achten, dass sie nur so viel Futter bekommen, wie sie benötigen um ihr Gewicht konstant zu halten. Ähnlich wie beim Menschen, ist es genau die Menge an Nahrung, um den Energie- und Nährstoffhaushalt beständig zu halten.

Ist Ihr Hund etwa zwischen fünf und acht Jahren alt, weist der Körper des Hundes langsam erste Alterserscheinungen auf. Der Zeitpunkt ist von Rasse und Körpermaß abhängig. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel Ihres Vierbeiners. Deshalb sollten Sie bei der Dosierung des Hundefutters bedenken, dass der Verdauungsvorgang im Magen-Darm-Trakt sich nun hinauszögern kann. Um eine Gewichtszunahme zu vermeiden, verringern Sie die tägliche Menge des Hundefutters. Bei Bedarf können Sie zusätzliche Nährstoffe verabreichen, die z. B. Gelenkbeschwerden mildern. Dies sollte bei der Rationierung der Futtermenge ebenfalls mit einbezogen werden.


Größe & Gewicht

Auch die Größe und das Gewicht des Hundes nehmen Einfluss auf die tägliche Futtermenge. Je großer der Hund, desto mehr Zellen muss der Organismus versorgen.


Das Idealgewicht eines Hundes

Jeder Hundehalter sollte darauf achten, dass sein Hund das Idealgewicht besitzt. Ein Hund ist gut proportioniert, wenn die Rippen und die Rückenwirbel nicht sichtbar, aber gut zu fühlen sind. Der Brustkorb sollte mit einer dünnen Fettschicht überzogen und die Taille immer noch gut sichtbar sein. Bei Untergewicht (Rippen und Rückenwirbel sind sichtbar) sollte die Futtermenge entsprechend erhöht und bei Übergewicht (Rippen und Rückgrat sind schwer zu fühlen, Taille schwer erkennbar) gesenkt werden.


Rasse

Da sich das Wachstumsverhalten von kleineren Hunden deutlich von größeren Hunden unterscheidet, sollte bei der benötigten Futtermenge auch die Hunderasse beachtet werden. Nach einem Jahr hat ein kleiner Hund beispielsweise 30 Mal soviel Gewicht wie am Tag seiner Geburt und ein großer Hund hat zu diesem Zeitpunkt schnell einmal sein Gewicht um das 90-fache gesteigert.


Körperliche Aktivität

Um die richtige Futtermenge für die Vierbeiner zu wählen, sollten Sie unbedingt die körperliche Aktivität Ihres Hundes im Blick behalten. Ist Ihr Hund sehr verspielt und rennt oder bellt sehr viel, sollten Sie die Futtermenge erhöhen. Allerdings nicht einfach um die doppelte Menge, sondern geben Sie etwas mehr als üblich in den Napf und nehmen Sie ein Trockenfutter für aktive Hunde, welches die notwendigen Ernährungsbestandteile für die beste Entwicklung gewährleistet. Liegt ein Hund lieber tagsüber in seinem Hundebett und möchte von langen Spaziergängen nichts wissen, sollte man dem Hund etwas weniger Hundefutter geben.

Natürlich gibt es keinen Maßstab dafür, ab wie vielen Stunden der Hund aktiv oder eher weniger aktiv ist, denn die Aktivität des Hundes hängt wiederum vom Alter, der Größe und natürlich von der Rasse ab. Gestalten Sie die Freizeit mit Ihrem Hund, wenn möglich, nach seinen Bedürfnissen. Neben einem ausgiebigen Spaziergang ist auch ein Austoben im Garten mit Spielzeug sehr gesund.

Hund spielt mit Ball im Wasser


Nebenfaktoren, die den Energiebedarf des Hundes beeinflussen

Neben diesen vier Hauptfaktoren gibt es im Hundeleben noch weitere Einflussgrößen, die den Energiehaushalt des Vierbeiners beeinflussen.


Kastration

Bei einem Teil der Rüden und Hündinnen sinkt nach einer Kastration der Energiebedarf, denn diese beeinflusst den Zellstoffwechsel und den Hormonhaushalt. Bei Hündinnen fehlt das Geschlechtshormon, welches das Hungergefühl hemmt und bei Rüden verursacht es verminderte Aktivität. Somit kommt es nach einer Kastration oft dazu, dass die Hunde zunehmen. Deshalb ist es in den Wochen danach wichtig, das Gewicht genau zu beobachten und gegebenenfalls die Menge des Hundefutters zu verringern.


Fellwechsel

Zweimal im Jahr steht der Fellwechsel an. Hier benötigt der Hund mehr essentielle Fettsäuren als üblich. Hundefutter, welches viele Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren enthält, ist dann genau das Richtige. Auch das Hinzufügen von etwas Lachsöl sorgt für eine gesunde Haut- und Fellbildung.


Trächtigkeit

Ist eine Hündin trächtig, benötigt sie wichtige Nährstoffe. Allerdings sollte die Futtermenge erst nach den ersten vier Wochen erhöht werden. Denn zu Beginn wachsen die Welpen kaum und die Hündin hat somit keinen höheren Futterbedarf. Jedoch sind für das gesunde Wachstum der Föten Vitamine und Nährstoffe essentiell. Besonders wichtig ist Eiweiß und Fett, welches sich zum Beispiel in frischem Fleisch und Huhn befindet. Auch hochwertiges Trockenfutter beinhaltet Fett- und Eiweißquellen auf der Basis von frischem Lachs. Die Menge des Hundefutters kann je nach Anzahl der Welpen bis zu 30 % erhöht werden.

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