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Autofahren mit Hunden – Hunde sicher und schonend transportieren

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Hund schaut zum Fenster vom Auto raus


Neben spazieren gehen, Arztbesuchen oder Urlaub gibt es eine Vielzahl von Gründen, warum der Hund mit im Auto fährt. Doch wie oft macht man sich Gedanken, wie man am besten den vierbeinigen Begleiter transportiert?


Auch wenn der Hund für viele Hundebesitzer erheblich mehr ist, gilt er in den deutschen Gesetzen im Auto als Ladung. Somit fällt er auch unter alle Gesetze und Vorschriften die auf den Transport von Ladung im Auto zutreffen. Dementsprechend gilt auch der Bußgeldkatalog der STVO bei Verstößen gegen eben jene Vorschriften.


Zwar mag es komisch anmuten, dass der Transport von Tieren im Auto gesetzlich geregelt ist, jedoch sollte man die Auswirkungen eines freilaufenden oder ungesicherten Tieres im Auto im Falle eines Unfalls nicht vernachlässigen – denn physikalische Gesetze machen auch vor Hunden nicht Halt! Selbst ein Hund mit 15 kg Körpergewicht erreicht bei einem Aufprall mit 100 km/h ungefähr 11.576 J an kinetischer Energie.


Nicht nur im Falle eines Aufpralls ist der Hund ein Risikofaktor im Auto. Er ist auch eine mögliche Quelle für Ablenkungen und Störungen des Fahrers was dazu führen kann, dass der Versicherungsschutz des Fahrzeugführers erlischt, wenn der Hund nicht ausreichend gesichert ist. Auch nach einem Unfall kann ein panischer Hund die Rettungsarbeiten behindern oder gar die Helfer aggressiv angehen.


Um dennoch die Autofahrt für Ihren tierischen Begleiter (und für Sie und Ihre Beifahrer!) so angenehm und sicher wie möglich zu machen, gibt es eine Vielzahl an Transport- und Sicherungsmöglichkeiten bei denen sowohl Ihr Hund, als auch der Gesetzesgeber zufrieden ist.


Transportgeschirre und Autositze für den Hund auf der Rückbank

Um zu verhindern, dass sich der Hund zu frei im Auto bewegen kann und dadurch den Fahrer ablenkt, kann er mit einem speziellen Transportgeschirr auf der Rückbank gesichert werden. Dabei wird das Brustgeschirr mit dem vorhandenen Sicherheitsgurt verbunden. Zusammen mit einer Schondecke für die Autopolster kann es sich dann Ihr tierischer Gefährte problemlos auf der Rückbank bequem machen.


Bei der Montage des Geschirrs sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund nicht zu viel Bewegungsfreiheit hat und maximal bis zur Rückenlehne des Fahrers kommt. Sonst wird Ihr Hund auch bei einem Aufprall nicht rechtzeitig zurückgehalten und prallt gegen die Sitze. Nutzen Sie auch deshalb zum Transport Ihres Hundes nur sicherheitsgeprüftes Brustgeschirr. Auf keinem Fall sollten Sie Ihren Hund am Halsband im Auto befestigen!


Ein Brustgeschirr, das nur zum Spazierengehen geeignet ist, ist selten reißfest genug um dem Hund bei einem Aufprall ausreichend Sicherheit zu bieten.


Für kleine Hunde eignet sich auch ein Autositz. Diese können, ähnlich wie Kindersitze, auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank befestigt werden – so haben Sie Polsterschutz und Reisebett für Ihren treuen Begleiter immer zur Hand. Auch im Autositz muss Ihr Hund mit dem speziellen Transportgeschirr befestigt werden.


Transportkoffer

Stabiler als ein Brustgeschirr ist eine Transportbox. Da diese den Hund auf einen engen Raum beschränkt, bietet die Transportbox mehr Schutz bei einem Aufprall, da das Tier nicht so stark geschleudert werden kann. Zusammen mit seiner Lieblingsdecke wird sich Ihr Hund auch in der Transportbox wohlfühlen.


Achten Sie beim Kauf der Box auf die richtige Größe – Ihr Hund muss darin stehen und sich drehen können. Kaufen Sie auch nur TÜV getestete Boxen, da günstige Exemplare oftmals beim Aufprall brechen und dann eine Gefahr für alle Insassen darstellen.


Transportboxen können Sie überall im Auto platzieren, wo sie diese ausreichend sichern können. Kleinere Boxen können auf die Rückbank oder gar in den Fußraum gestellt werden. Schnallen Sie nie Boxen aus Kunststoff auf der Rückbank an, da auch diese im Falle eines Unfalls brechen können. Boxen für größere Hunde sollten Sie im Kofferraum an den entsprechenden Ösen fixieren.


Für maximale Sicherheit sollten Sie Transportboxen aus Metall nutzen, die Sie im Kofferraum quer zur Fahrtrichtung positionieren. Manche verschließbaren Modelle können auch am Kofferraumboden verschraubt werden. Bei einem Unfall kann der Hund nicht durchs Auto geschleudert werden, da der „Metallkäfig“ ihn vor der Wucht auffahrender Autos schützt. So kann er auch nicht ausbüxen und behindert die Rettungskräfte nicht. Im Allgemeinen bedeutet wenig Platz für das Tier bei allen Boxen mehr Sicherheit.


Der Hund im Kofferraum

Hund sitzt im offenen Kofferraum


Wenn der Hund ohne viel Aufwand im Kofferraum mitfährt, sollte dennoch ein Trenngitter über der Rücksitzbank für Sicherheit im Fahrraum sorgen. Durch das Trenngitter kann der Hund nicht den Fahrer belästigen und auch nicht durch die Wucht eines Aufpralls nach vorne geschleudert werden. Allerdings bietet ein Trenngitter wenig Schutz für den Hund selbst.


Um Ein- und Ausstiege sowie die Ladefläche zu schützen und zu schonen, bieten wir Ihnen spezielle Schutzdecken und Einstiegshilfen.


Wie gewöhne ich meinen Hund an die Fahrt im Auto?

Der Hund muss das Auto (und im Falle einer Transportbox auch diese) als sicheren Ort kennenlernen. Stellen Sie die Box als erstes Zuhause in die Wohnung, sodass er die Chance hat, sich damit vertraut zu machen. Mit einer Decke und seinem Lieblingsspielzeug setzen Sie vertraute Akzente, dadurch verliert er die Angst vor der Box.


Danach unternehmen Sie ein paar kurze Fahrten zu einem angenehmen Ort, sodass der Hund das Autofahren mit etwas Positivem verbindet. Während der Fahrt bietet ein T-Shirt von Ihnen oder die Kuscheldecke etwas Vertrautes. Wenn Sie Ihren Hund mit dem Transportgeschirr oder dem Hunde-Autositz fahren möchten, sollten Sie jemand vertrautes haben, der während der Fahrt neben ihm sitzt. Diese Person kann auch währenddessen den Sicherheitsgurt auf Halt und Bequemlichkeit prüfen. Wenn Ihr Hund dennoch Panik, Angst und Übelkeit bei Autofahren zeigt, können sie sich vom Tierarzt beraten lassen.


Denken Sie daran, Ihren Hund rechtzeitig auf die Autofahrt vorzubereiten. Es bringt nichts, den vierbeinigen Liebling erst zwei Tage vor der Urlaubsfahrt mit der Eingewöhnung zu beschäftigen.


Egal für welche Transportmethode Sie sich entscheiden: Lassen Sie niemals Ihren Hund bei Hitze und Sonnenschein oder starker Kälte im Auto alleine!

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